Wer Verkehr sät

"...wird Sturm ernten", könnte man dieser Tage wieder einmal ein Bibelzitat umtexten. Durch den Sturm / Orkan "Emma" sind am vergangenen Wochenende allein in Österreich vier Menschen gestorben, der materielle Schaden ist noch nicht zusammengerechnet. Eigentlich müssten zumindest die Versicherungen endlich aufschreien und nicht die Prämien erhöhen, sondern Maßnahmen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes fordern. Es wird tragisch sein, wenn der Meeresspiegel steigt und Länder einfach "untergehen". Aber das geschieht zumindest nicht von einem Tag auf den anderen und wenn die Menschen irgendwann einmal solidarisch werden sollten, können sie jene, die dann kein Land mehr haben, in anderen Ländern aufnehmen (ohne jetzt alle Folgen und Begleitumstände des Land-/Heimatverlustes hier ausbreiten zu wollen). Aber Sturm und andere Wetterextreme? Vor allem dem Sturm kommen wir nicht aus, deshalb sollten uns Emma, Paul, Kyrill und wie noch sie alle genannt werden mögen, endlich eine ganz ganz große Warnung sein. Wir können nicht so weitermachen, nur um irgendeiner Autofirma, Öl-Lobby oder Frächter-Partie kurzfristig höhere Gewinne zu garantieren. Es wird schlimmer und immer schlimmer werden, das sage ich schon lange, weil es Klimaforscher sagen und weil es einfach logisch ist.
Und sagt mir jetzt nicht, dass die Politiker schuld sind. Sind sie, ich weiß. Aber jede und jeder Einzelne kann jetzt sofort ihr und sein Verhalten ändern. Weniger Wegwerfprodukte kaufen, weniger Auto fahren, lokale Lebensmittel konsumieren, Ökostrom beziehen, Fenster abdichten, ein Passivhaus bauen und und und.

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